CD-Rezensionen

YOGA-VIDYA schreibt: „Die Stimme von Sundaram ist unglaublich rein, so aufrichtig, dass sie das Herz öffnet. Wenn man ihn die Mantras singen hört, dann kennt man den Klang wahrer Hingabe.“

In der Ausgabe 4/2007 schreibt das Magazin YOGA-AKTUELL

Auf dem CD-, Bücher- und DVD-Markt wimmelt es inzwischen von Publikationen zum Thema Yoga und wenn man ehrlich ist, gibt es eigentlich mehr Überfluß als Lücken. Dennoch kommt immer mal wieder eine Neuerscheinung heraus, die man nicht einfach nur als eine unter vielen zur Kenntnis nimmt, sondern die zu der Feststellung veranlaßt, dass es eben doch noch eine Lücke gab – und zwar nicht bloß eine Marktlücke, sondern zugleich eine inhaltliche Lücke, die zu füllen nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht lohnend war. So fragt man sich hinsichtlich des Konzeptes der neuen CD „Yoga & Mantra“, warum eigentlich nicht schon früher jemand auf die wirklich gute Idee gekommen ist, eine Übungs-CD mit einer von Mantragesang begleiteten Yogastunde herauszubringen. Schließlich erscheint diese Verbindung überaus harmonisch und homogen und die Mantren können helfen, die Asanapraxis zu einem besonders tiefgehenden Erlebnis zu machen. Mit dem Musiker Sundaram, der sich schon lange dem Bhajan verschrieben und bereits zwei bemerkenswerte Alben vorgelegt hat, hat nun ein Kenner der Wirkkraft hingebungsvollen Gesangs eine solche mantrenbegleitete Übungs-CD realisiert. Zusammengearbeitet hat er hierfür mit der Yogalehrerin Erika Gopiji Bretz, die die ausgewählten Asanas und Flows (Sonnengruß, Kindhaltung, Kopfstand, Schulterstand, Pflug, Fisch, Bogen, Drehsitz u.a.) kompetent und gut verständlich anleitet. Zunächst wird jede Übung von Erika Bretz angesagt, dann weichen die Anweisungen der gefühlvollen Stimme Sundarams, der den Bezug zwischen dem jeweiligen Asana und einer bestimmten Hindugottheit erklärt, um den Übenden dann durch ein jeweils passend ausgewähltes Mantra noch tiefer in die Haltung und deren Qualität oder Essenz hineinzubringen. Für alle, deren Herz sowohl für Mantrachant als auch für Hatha Yoga schlägt, eine wunderschöne Erfahrung.

DAS AQUARIUS MUSIC JOURNAL schreibt über die CD „songs of praise to god“: „Alle Mantren schwingen friedvoll mit der Herzensenergie und laden den Zuhörer zum Mitsingen ein. Hingabe pur.“

In der Ausgabe 02/2006 schreibt das Magazin YOGA-AKTUELL

„Die neue CD von Sundaram „songs of joy and consolation“ ist wie ihre Vorgängerin „songs in praise of god“ wieder ein herausragendes Musikereignis auf dem New Age Markt. Sundarams Interpretationen transportieren Tiefe und wahre Kunst. Hier ist seine ungewöhnlich klare und ausgebildete Stimme der Klangteppich, der durch die CD trägt – kein Synthesizer. Wunderschöne abwechslungsreiche Arrangements, die teilweise durch Pianobegleitung besonders eingängig sind. Ein Muss für alle Liebhaber spiritueller Musik.“ (Mariam Sura – Rainbow-Spirit- Festival)

Seminar-Rezensionen

Yoga & Mantra:
durch diese göttliche Verbindung schwingt die Seele

(über das Intensivseminar vom 04.08 – 11.08.07
auf Schloss Montrame, Frankreich)
Von Martina Hoffhaus

„Der Wagen des Geistes wird von wilden Pferden gezogen und es gilt, diese Pferde zu zügeln“. Was schon in den Upanishaden geschrieben steht, veranlaßte eine kleine, aber feine Gruppe erfahrener Yogapraktizierender, sich auf ein neuartiges Experiment einzulassen: „Yoga & Mantra“. So außergewöhnlich wie das Konzept dieses einwöchigen Intensivseminars war auch der Kraftort, den die Seminarleiterin Devi eigens dafür ausfindig gemacht hatte. Auf Schloß Montramé in Frankreich wagte sie zusammen mit dem Musiker Sundaram, dessen CDs bereits viele Türen in die Herzen der Yogaszene öffneten, eine Symbiose aus Hatha (Körperübungen) und Nada Yoga (das Yoga der spirituellen Klänge). Und weil bekanntlich auch die Ernährung für die Geisteshaltung und Gesundheit des Menschen eine große Rolle spielt, gab es an dem ehrwürdigen Ort in Frankreich ausschließlich Rohkost (…)
Die ausschließlich ungekochte Nahrung, die wir drei Mal am Tag zu uns nahmen, machte unseren Geist so wach, das wir uns trotz eines straffen sieben Stunden Seminartages noch auf Erklärungen über die physikalischen Gesetzmäßigkeiten von Materie konzentrieren konnten. „Materie ist Schwingung und unsere Sonne eigentlich ein Musikinstrument“, hören wir von Sundaram, der ursprünglich Physik studieren wollte. Physik hin oder her – Wir singen und singen, vor während und nach dem Yoga. Und wenn Sundaram singt, geht die Sonne einfach auf, ganz tief im Herzen, wie ein unerklärbares Wunder. Und jeder Teilnehmer spürt, daß er lebt – jetzt – und ganz beschwingt. Seine Mantren tragen die Seelen direkt in den Himmel, betten und wiegen dich in Zuversicht, verleihen dir gutmütige Stärke. Wichtig, in einer Zeit, die von Zukunftsängsten, Leistungs- und Termindruck geprägt ist. Sein musikalisches Feingefühl und seine Hingabe verscheuchen alle lästigen Dämonen im Kopf. Und man fragt sich tatsächlich: War es vielleicht Gott, der uns diesen Stimmengel auf die Erde schickte und dafür sorgte, daß er auf einen anderen Engel stieß, der unsere Körperatome eher über die physische Ebene zum Schwingen brachte? (…)
Wir meditieren unter freiem Himmel im Schloßgarten, leider nur einen Tag wegen des Wetters. In dem Moment, wo die Sonne über den Hügel klettert, spielt Sundaram das Maha Mantra auf dem Harmonium und stimmt das „für das aktuelle Zeitalter wichtigste spirituelle Lied“ an, wie er sagt. Das ist es, was diesem Seminar seinen besonderen Reiz gab: Die Symbiose von Yogaübungen und spirituellen Klängen, die ein ausgebildeter Musiker mit Zusatzausbildung in Gesang seiner Seele sieben Tage entlockt.
Wir hören auch anregende Worte. Jeden Morgen nach Pranayama – den Atemübungen – liest Sundaram (…) vor. Aber während die sinnigen Verse noch in unseren Köpfen nachhallen, setzt sich der diplomierte Klavierlehrer, der schon bei den renommierten Regensburger Domspatzen sang, ans Piano und zaubert ein Klaviersolo aus seinem Innersten. So verletzlich-sensibel, das einem die Tränen in die Augen schießen. Ist es Hingabe, die solche Inszenierungen auslösen? Ist es eine allgemeine Sehnsucht? Ist es pures Glück? Herr Gott – ich weiß es nicht! Nicht wirklich! Denn ich bin im Himmel. Es ist hier himmlisch, einfach himmlisch! Und ich will nur singen. Die Wirkung dieses Seminars ist unbeschreiblich: Wie ein Zauber kommt es mir vor, wie etwas Höheres. Ich suche nach Erklärungen für dieses Phänomen. Und zu Hause schnappe ich mir eine Buchempfehlung von Sundaram über „Die heilende Kraft des Singens“. Ich lese bei Wolfgang Bossinger über wissenschaftliche Studien. Von hormonellen Glückscocktails, die beim Singen und Musizieren die chemisch-hormonelle Basis zur Stärkung von Liebe, Fürsorge und sozialer Verbundenheit zwischen Menschen schaffen. Und wie das Singen in hohem Maße glücklich stimmt, gar gewaltpräventiv wirkt und Aggressionen abbaut. Da haben wir’s! Alles ist Klang, alles ist Schwingung.
Nur soviel sei hierzu noch gesagt: Ich empfehle dieses Yoga Seminar bzw. das Singen von Mantren allen, die einen (neuen) Zugang – nämlich über die Sinne anstatt über den Kopf – zu Ihren Gefühlen suchen.

Martina Hoffhaus kam vor sechs Jahren zum Yoga.
Sie war viele Jahre in leitender Funktion als Pressesprecherin und PR-Kommunikationsexpertin großer Unternehmen tätig, bevor sie sich selbstständig machte. Neben Aufenthalten in Italien und Frankreich, studierte sie Politologie an der London School of Economics und arbeitete als gelernte Journalistin u.a. für den SPIEGEL
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